Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) hat in den vergangenen knapp 20 Jahren einen wichtigen Stellenwert für die hessischen Kommunen eingenommen. Dabei hat IKZ in Hessen eine lange Tradition in unterschiedlichsten Aufgabenbereichen der Kommunen, wie der Abwasserbehandlung, der Trinkwasserversorgung, der Abfallbeseitigung oder bei gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirken. Auch die kommunalen Spitzenverbände als die Interessenvertretungen und Ratgeber der Kommunen stellen letztlich eine langjährige erfolgreiche Interkommunale Zusammenarbeit dar.
In den zurückliegenden Jahren sind Herausforderungen auf die Kommunen zugekommen, als deren folgenreichste
- die Krisen der Staats- und Kommunalfinanzen
- der demografische Wandel
- Resilienz und Krisenvorsorge
- die umfassende Digitalisierung der Verwaltungen und Cybersicherheit
anzusehen sind.
Diese Herausforderungen bedürfen Antworten und vor allem ein entschiedenes Gegensteuern. Die Interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen ist hierzu zwar nur ein Baustein von mehreren möglichen, aber ein sehr wichtiger und dazu erfolgversprechender. Wesentliche Wirkungen:
- Steigerung der Qualität der Arbeitsergebnisse,
- Reduzierung des Aufwands bzw. Erhöhung von wirtschaftlichem orientiertem Handeln
- Erhalt von Dienstleistungsangeboten im Demografischen Wandel
- Verbesserung der Auslastung und/oder Leistungen der Verwaltungen
- Stärkung der Region
Hessen fördert deshalb die Interkommunale Zusammenarbeit als Anreiz und zur Unterstützung finanziell – abhängig von der Anzahl der beteiligten Kommunen.
Zur Unterstützung auf dem Weg des Zustandekommens und der Umsetzung von erfolgreichen IKZ-Kooperationen der Kommunen hat das Land Hessen gemeinsam mit den drei kommunalen Spitzenverbänden das Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit in Hessen ins Leben gerufen.
Daneben wird für die Kommunen eine kostenfreie Beratung in allen Fragen rund um die IKZ angeboten.